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von Martina Pöppel

Benefizveranstaltung Nepalhilfe Beilngries mit Ralf Dujmovits am 21.01.2023

Vierzehn Gipfel mit über 8000 Meter Höhe gibt es – darunter klangvolle Namen wie K2, Nanga Parbat oder Mount Everest. Sie alle hat Ralf Dujmovits innerhalb von 19 Jahren bestiegen, manche davon auch mehrfach. Teilweise in Ausübung seines Berufs als Bergführer, teilweise im kleinen Team auf anspruchsvollen Routen und im Alpinstil.  Zum dritten Mal kommt der renommierte Alpinist mit einem Vortrag nach Beilngries um damit die Nepalhilfe Beilngries zu unterstützen. Darin nimmt er die Besucher nicht nur mit zu diesen Bergreisen des Himalaya und des Karakorum sondern stellt die bereisten Länder und deren Menschen vor.

Nepal, Pakistan, Tibet und Xinjiang sind die Stationen seines Bemühens die höchsten Gipfel der Erde zu erreichen. Nicht alle Besteigungen werden ausführlich beschrieben, manche der Gipfel nur gestreift. Andere mit spannenden Geschichten und Begebenheiten ausführlicher portraitiert. 

Die Besucher erwartet ein abwechslungsreicher Vortrag, der mit spannenden Bildern und bewegenden Videosequenzen in die Erlebnis-, Abenteuer- und Entscheidungswelt eines passionierten Höhenbergsteigers entführt.

Dujmovits war einer der ersten Unterstützer aus der Riege renommierter Alpinisten und „Grenzgänger“ der sich für die Belange der Nepalhilfe Beilngries tatkräftig einsetzte. Sein Engagement währt bis heute in vielfältiger Weise.

Wann:              Samstag, 21.01.2023, 19.30 Uhr (Einlass: 18.30 Uhr)
Wo:                  Beilngries, Hauptstraße 14 „Haus des Gastes“
Eintrittspreis:   22 Euro

Kartenvorverkauf:  Vorzugsweise online über: info@nepalhilfe-beilngries.de oder beim Touristikbüro Beilngries, (Tel: 08461/8435) oder Tel. 08461/70206

Helmut Hainzlmeier fährt voraussichtlich zum Vortrag nach Beilngries und wäre bereit, als Ansprechpartner für weitere Interessenten zu fungieren, zur Bildung von Fahrgemeinschaften.

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von Werner Hueber (Kommentare: 2)

Berglauf Halbzeit

Die halbe Saison beim Berglauf ist schon fast wieder vorbei.

Hier die "laufende Fraktion" vom letzten Donnerstag.

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von Martina Pöppel

Skigymnastik ab 22.11.2022

unsere wöchentliche Skigymnastik startet wieder!

wann:    Dienstag, 18.30h
wo:       Turnhalle des Gymnasiums Kelheim, Rennweg 61

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von Ulrike Federl

Jahreshauptversammlung 2022 - Neuwahlen

Jahreshauptversammlung 2022

Nach zwei Jahren konnten wir wieder eine Jahreshauptversammlung abhalten und die fälligen Vorstandswahlen durchführen. Werner Hueber, der langjährige Ausbildungsleiter stellte sich nicht mehr zur Wahl, sein Amt übernimmt der bisherige 2. Vorstand , Christian Mühl. Dessen Posten wird zukünftig Klaus Hainzlmeier wahrnehmen. Neu ist, dass die Jugend mit Anna Gassner und Markus Kammermeier eine Doppelspitze hat.

Die alten und neuen Spartenleiter/innen berichten, dass trotz Coronaeinschränkungen einige Aktivitäten stattfinden konnten, natürlich unter Beachtung aller Beschränkungen. Das Hüttenteam erläuterte, wie sie unter Einhaltung der Coronaregeln der Hotellerie mit wenigen bis keinen Übernachtungen über die Zeit kamen und mit dem abgelaufenen Bier die Fichte vor der Hütte düngen mussten.  Noch vor dem Ukrainekrieg und der Verteuerung der Ölpreise, machte die Versorgung der Hütte mit Öl Sorgen, da die großen Tankfahrzeuge Probleme mit dem schmalen unbefestigten Wirtschaftsweg haben. Inzwischen sind die Planungen für die Umstellung der Ölheizung auf eine Luft-Wärmepumpe abgeschlossen und nach der Bergmesse im September beginnen die Arbeiten. Dank umsichtiger Finanzplanung und Förderung durch den Staat kann die Investition aus dem Vereinsvermögen gestemmt werden. Mit Hoffnung auf ein unfallfreies Bergjahr und Dank an alle Ehrenamtlichen schloss die alte und neue Vorsitzende Christel Andres die Veranstaltung.

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von Ulrike Federl

Nachruf Gerfrid Dietz

Gerfrid Dietz ist ist Anfang November im Alter von 82 Jahren gestorben.

Bis vor fünf Jahren war er das Gesicht unserer Weihnachtsfeiern, er führte mit besinnlich heiteren Geschichten durch den festlichen Teil. Aber das war nur ein kleiner Beitrag seines langjährigen ehrenamtlichen Engagements für unsere Sektion: 15 Jahre war er Tourenwart und hat in dieser Zeit seine Ausbildung zum Skihochtourenführer gemacht. 1986 bis 1992 hat er unseren Verein als erster Vorsitzender geführt und stand uns im Anschluss 23 Jahre als Ehrenrat zur Verfügung. 2015 wurde ihm dafür von unserer Sektion die Ehrenmitgliedschaft verliehen.

Eigentlich war Gerd ja Österreicher, erst die Arbeit hat ihn nach Deutschland gebracht: Erlangen, Trostberg, Saal und zuletzt Ihrlerstein waren die Stationen. Von Trostberg aus war er mit einer bunt gemischten Tourengruppe des AV viel in den Ostalpen unterwegs. Eine Klettertour zur Laliderer Spitze sollte sein Leben ändern, statt Klettern gab es Regen und die Bekanntschaft mit einer Erika… im Mai 64 hat er sie geheiratet! Umzug nach Saal, die Geburt zweier Söhne und die Einbürgerung, das waren seine wilden 60er Jahre, gefolgt von seinen wilden Bergjahren mit vielen anspruchsvollen Berg-, Ski- und Hochtouren.

GERD, DANKE FÜR ALLES WAS DU FÜR UNS GELEISTET HAST, WIR WERDEN DICH NICHT VERGESSEN

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von Ulrike Federl (Kommentare: 1)

Nachruf Wolfgang Kunzendorf

Letzte Woche verstarb unser langjähriges Mitglied Wolfgang Kunzendorf, wohl einer der erfolgreichsten Extrembergsteiger des Landkreises Kelheim. Wolfgang war schon in frühester Jugend sehr sportlich, er begann mit Geräteturnen, Tennis und Skifahren bevor er seine Leidenschaft für Skihochtoren, Klettern und letztendlich fürs Extrembergsteigen entdeckte. Davor stand aber erst seine Ausbildung zum Hochbauingenieur und die Gründung einer Dachdeckerei in Alkofen. 1978 trat er in unsere Sektion ein und zwei Jahre später auch in die Bergwacht Kelheim. In beiden Vereinen engagierte er sich vor allem für den Nachwuchs, sechs Jahre war er als Jungmannschaftsleiter und neun Jahre als Ausbildungsleiter in unserer Alpenvereinssektion tätig und stand uns bis zu seinem Tod als Ehrenrat zur Verfügung. In der Bergwacht fungierte er viele Jahre als Ausbilder für Sommer- und Winterrettung. Seine alpine Kariere begann mit Kletter- und Hochtouren in Ost- und Westalpen. Eine Tour zusammen mit dem Kelheimer Quirin Oellinger zu den Andenbergen in Peru mit Besteigung des 6768 m hohen Huascaran war der Einstieg zum extremen Expeditionsbergsteigen. Ein Auszug aus seinem Tourenbuch zeigt seine Highlights: In Peru den 5957 m hohe Alpamayo, den er als einen seiner schönsten Berge bezeichnete; in Tibet den 8046 m hohe Shisha Pangma und den 8201 m hohe Cho Oyu; in Nepal den 6856 m hohe Ama Dablam; in Alaska den 6194 m hohe McKinley, der als kältester und menschenfeindlichster Berg gilt und dessen Gipfel er erst nach dramatischem Verlauf erreichte. Wie bei vielen solcher Expeditionen hängt das Gelingen von den Witterungsverhältnissen ab, so musste in Pakistan kurz unterhalb des 8047 m hohen Broad Peak Gipfels umgekehrt werden. Besonders bitter für ihn war, dass wetterbedingt auch die Everest Trilogie (Lhotse, Nuptse, Everest) abgebrochen werden musste, ausgerechnet die Tour, die er sich als Höhepunkt seiner Bergsteigerlaufbahn wünschte.

Wolfgang, Du warst bis zum Schluss ein hilfsbereiter, verlässlicher Kamerad, stets mit guter Laune, Humor aber auch mit Nachdenklichkeit. Wir werden Dich vermissen.

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von Ulrike Federl

Nachruf Hans Tomandl

Hans Tomandl hat seine letzte Fahrt angetreten

Es ist erst sieben Monate her, da hatte eine kleine Abordnung des Alpenvereins Kelheim ihrem Ehrenvorsitzenden Hans Tomandl zum 100-sten gratuliert. Putzmunter stand er auf seiner Veranda, nahm die Maske ab, und prostete den Gratulanten zu. Nach Corona wolle er den runden Geburtstag kräftig nachfeiern und die zwei Musikanten versprachen dazu mit der ganzen Kapelle anzurücken. Soweit kann es leider nicht mehr kommen. Am 12. Januar wurde der Bergsteiger Hans zu seiner letzten Bergfahrt abgeholt. Auf ein erfülltes Leben mit schönen, abenteuerlichen, aber auch weniger erfreulichen Phasen konnte er zurückblicken. Manchmal erzählte er von der harten Kindheit, den Kriegserlebnissen und der Gefangenschaft, oft aber von den Anfängen des Kelheimer Alpenvereins, dem Bau der Kelheimer Hütte, der Gründung der Kelheimer Bergwacht, seinen Berg- und Klettertouren oder seinem Einsatz für den Naturschutz. Als Rentner wurden die extremen Berge durch Klettersteige und Fernwanderwege ersetzt und bis zuletzt wanderte er in seiner Ihrlersteiner Heimat täglich noch ein bis zwei Kilometer („mit Stöcken - die Beine wollen nicht mehr so“ gestand er an seinem 100-ten).

Den Alpenverein Kelheim würde es ohne Hans Tomandl nicht geben, dafür danken wir ihm und werden die Erinnerung an ihn in Ehren halten.

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