Jahreshauptversammlung 2018

von Ulrike Federl

Drei zusätzliche Familienzimmer auf der Kelheimer Hütte

Die zahlreich erschienen Anwesenden bei der Jahreshauptversammlung des Kelheimer Alpenvereins blickten auf ein erfolgreiches Bergjahr zurück: Die Mitgliederanzahl ist auf knapp 2300 gestiegen mit einer guten Mischung von 0 bis 97 Jahren. Der Verein ist finanziell gut aufgestellt und hat das Jahr über gut gewirtschaftet.

Die jährlichen Veranstaltungen wie die Bergmesse auf der Kelheimer Hütte und die alpenländische Weihnachtsfeier mit den Ehrungen fanden wieder Anklang. Neu in 2017 war, dass der Grilllabend durch gemeinsames Streifen über das Kelheimer Bürgerfest mit Brotzeit am Stand vom Kanuclub ersetzt wurde. Da die Beteiligung groß war gibt es heuer eine Wiederholung.

Die Hütte im Sudelfeldgebiet ist gut besucht und wurde, zwar zeitlich begrenzt, um drei Familienzimmer erweitert, errichtet und eingeweiht von der Familiengruppe.

 

Etwas nachhaltigere Bauten, die Erweiterung der Holzlege, sind für dieses Jahr geplant. Neben den vorgesehenen Renovierungsarbeiten an Brunnen und Trinkwasserbehälter musste das Hüttenteam nach einem Gewitter anrücken um die durch einen Überspannungsschaden beschädigte Heizungssteuerung auszuwechseln. Neue Regale im Keller und ein neuer Elektroherd verschönern die Hütte und steuern dazu bei, dass die Hütte ein beliebter Stützpunkt in den Alpen ist.

Familiengruppenleiter, Jugendreferent und Tourenleiter berichteten über die vielfältigen Aktivitäten im vergangenen Jahr: Von Skitouren bis Klettern und Wandern, von Eisklettern bis Jugendlager, von Schneeschuhgehen bis Bouldern und Mountainbiken konnte alles mit viel Spaß durchgeführt werden. Auch im vergangenen Jahr nahm die Ausbildung wieder einen großen Platz ein, so konnten Grund- und Aufbaukurs Klettern, sowie Kurse für Alpinklettern, Granitklettern und für Hochtouren mit Erfolg durchgeführt werden. Auch die Ausbildung der Ausbilder kam nicht zu kurz, inzwischen stehen dem Verein 28 Fachübungsleiter und sechs Jugendleiter zur Verfügung. Somit kann heuer wieder ein vielfältiges Tourenprogramm mit 63 Touren angeboten werden. Neu dabei sind einmal im Monat Touren für Senioren.

Natürlich durfte auch das Thema Nationalpark 3 nicht fehlen. Der Vorstand hatte eine Resolution mit dem Grundtenor „Nein zur Einbeziehung des Naturschutzgebietes Weltenburger Enge in den NP3 Donauauen“ vorbereitet. Nach kurzer Diskussion wurde sie mit großer Zustimmung angenommen. Die ausführliche Resolution inklusive Begründung kann im link   Resolution zum geplanten NP3 nachgelesen werden.

Mit dem Wunsch, dass auch in diesem Jahr die angebotenen Touren gut angenommen und unfallfrei durchgeführt werden können, schloss der Vorstand Helmut Hainzlmeier die Versammlung.

 

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